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Neusser Quirinus Greiwe im Stift Herzogenburg zum Priester geweiht

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Diözesanbischof Klaus Küng weihte Hr. Quirinus C. Greiwe im Stift Herzogenburg zum Priester. Propst Maximilian Fürnsinn betonte, eine Priesterweihe sei „ein großer Tag für ein Stift“.
 
Der Priesterdienst sei ein schöner Dienst, betonte der St. Pöltner Bischof in seiner Predigt. Er habe das im Laufe der Jahre von vielen altgewordenen Priestern – zum Beispiel bei Priesterjubiläen – gehört: „Ich würde wieder Priester werden, ich bin gerne Priester.“ Es sei, so Bischof Küng, „ein Dienst an Gott, vor Gott und für die Menschen und für das Volk Gottes“. Man könne als Priester sehr glücklich werden, gerade „wenn sich einer wirklich an diesen Dienst, der wertvoll und kostbar ist, hingibt“. Es gebe wohl kaum einen Beruf, der so erfüllend sein könne, wie der eines Priesters.
 
Der neugeweihte Quirinus dankte Propst Maximilian Fürnsinn und den Mitbrüdern, die ihm eine „neue Heimat gegeben haben“, so der gebürtige Rheinländer. Damit sei ein langer Berufungsweg beendet. Er freute sich über viele Mitfeiernde aus seiner alten Heimat Neuss sowie aus seiner Praktiumspfarre Krems-St. Paul. Sein Wahlspruch aus dem Hebräer-Brief lautet: „Für die Menschen bestellt“.
 
Lebensfrohe Kirche
 
Der gebürtige Rheinländer Greiwe – Jahrgang 1968 - hat eine spannende Lebensgeschichte hinter sich: Vor seinem Eintritt in die Ordensgemeinschaft der Augustiner-Chorherren war er Journalist bei einer großen deutschen Zeitung sowie Kommunalpolitiker und Büroleiter eines Bundestagsabgeordneten. Eine besondere Berufungsgeschichte habe er nicht hinter sich, es habe sich entwickelt. Beeindruckt sei er vom Glauben seiner Großmutter gewesen. Sie habe eine „ehrliche und fröhliche Frömmigkeit“ versprüht. Das sei dem lebenslustigen Rheinländer ebenfalls von Bedeutung: nämlich einer feiernden und fröhlichen Kirche anzugehören. Wichtig sei beim Priestertum die sakramentale Funktion, als solche sei sie eine dienende, weil das Priesteramt zur Gottesbegegnung führen solle.
 
Mit den Leuten reden ist ihm wichtig
 
Eines ist ihm wichtig: Man kann mit ihm über alles sprechen, und das überall: ob beim Heurigen, in der Bäckerei oder auf der Straße. In den Wochen nach der Priesterweihe spendet er an verschiedenen Orten den Primizsegen. Dieser ist als „Erstlingssegen“ eines Priesters noch immer hochpopulär und viele Pfarren machen daraus ein Volksfest.