Missionskreis St. Marien

Der Missionskreis St. Marien informiert und hilft.

Seit vielen Jahren unterstützt die Pfarre St. Marien 3 Projekte, die von Missionaren aus der Pfarre initiiert und begleitet wurden bzw. werden.
  • Ndanda, Tansania
  • Moytamadea, Ägypten
  • Cruzeiro do Sul, Brasilien
In jedem Jahr wird am Tag der Missionare die Arbeit in einem der 3 Orte vorgestellt. Die Einnahmen aus den Aktionen dieses Tages werden dann allen Missionsstationen zur Verfügung gestellt.

Brunnenbau in Ndanda / Tansania
Brunnenbau in Ndanda / Tansania

Vom Benediktinerkloster Ndanda in Tansania aus hat Bruder Lukas Krüll (OSB) schon in den 70er Jahren als Installateurmeister zusammen mit den Bewohnern der umliegenden Orte Brunnen gebaut und Wasserleitungen verlegt. Durch diese Maßnahmen konnte die Gesundheit der Bevölkerung deutlich verbessert werden. Viele junge Menschen hat er zu Gesellen in seinem Handwerk ausgebildet. Im Jahre 2009 ist er nach längerer Krankheit in seinem Heimatkloster St. Ottilien, Bayern, gestorben. Seine Arbeit wird aber von seinen Mitbrüdern in Afrika fortgesetzt und steht weiterhin unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.


Aktion
Aktion
Die Salvatorianerinnenschwester Maria Grabis SDS, die einige Jahre in der Neusser Marienpfarre gelebt hat, engagierte sich schon als junge Ordensfrau in den 50er Jahren im Ausland. Ab 1966 war Kairo der Mittelpunkt ihres engagierten Lebens.
 
Als gelernte Meisterin im Damenschneiderhandwerk hatte sie in Moytamadea neben den Müllbergen von Kairo Werkstätten gegründet und junge Frauen ausgebildet, die durch den Verkauf ihrer Produkte finanziell unabhängiger werden konnten. Später folgte der Bau einer Siedlung mit einer anerkannt guten Schule und eines Erholungsheims auf der Sinaihalbinsel. Hier können die Menschen, die unter der schlechten Luft an den Müllbergen leiden, Erholung finden. Bei Christen und Muslimen war Schwester Maria gleichermaßen geachtet, setzte sie sich doch für alle auch gegen Widerstände von Seiten der staatlichen Verwaltung ein. Mit über 80 Jahren zog sie sichaus der aktiven Arbeit zurück und starb 2015 in Alexandria, Ägypten.
 
Die von Schwester Maria Grabis geründete Schule, die Kooperativen und das Erholungsheim werden weiterhin erfolgreich betrieben und auch durch Spenden aus Deutschland unterstützt.
 
Aktuelle Informationen aus Moytamadea/ Ägypten (Link folgt)

Pfarrer Engelbert Rosche
Pfarrer Engelbert Rosche
Pfarrer Engelbert Rosche ist in Neuss im Görresviertel aufgewachsen. Seit 1977 arbeitet er in Cruzeiro do Sul im Nordwesten Brasiliens. Viele Jahre lang hat er dort eine riesige Pfarrgemeinde betreut. Die Verkündigung des Wortes Gottes und die Spendung der Sakramente waren ihm dabei ebenso wichtig wie der Bau von Kindergärten, Altenheimen und Werkstätten. Auch die Versorgung von Leprakranken lag ihm am Herzen. Für die Rechte der Menschen setzte er sich als Pfarrer engagiert ein.
 
Seit einigen Jahren nun ist Pfarrer Rosche, den man in Brasilien Padre Joao nennt, verantwortlich für den Aufbau der Caritasarbeit in seiner Diözese. Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, unterstützt er zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:  z.B. jugendliche Strafgefangene, Kranke und Arme. Hierbei gilt es oft, mutig gegen Vorurteile, gegen Korruption aber auch gegen Behördenwillkür zu kämpfen.
 
Etwa einmal im Jahr schreibt Pfarrer Rosche einen Brief nach Deutschland, um über seine Arbeit in Cruzeiro do Sul zu berichten:

Aktuelle Informationen von Pfarrer Rosche